Beitrags-Archiv für die Kategory 'Kreta'

Abreise und Resümee von Kreta 2003

Samstag, 4. Oktober 2003 23:16

Um 9:30 Uhr ging dann der Flieger von Kreta aus wieder zurück nach Nürnberg, wo wir um 11:20 Uhr Ortszeit landeten. Uns empfing gleich mal wieder Regen – typisch Deutschland 🙂

Resümee:

Das Hotel war sehr weitläufig gebaut und so hatten wir auch weite Wege von unserem ersten Zimmer zum Haupthaus oder den großen Pools. Das Hotel soll noch weiter ausgebaut werden, und so werden die Wege wohl noch weiter werden. Essen gabs zu jeder Tageszeit, das letzte Mal am Mitternachtsbuffet. Aber immer das gleiche und kaum Abwechslung, außer man erwischte einen Platz in den à la Carde- Restaurants. Wir waren im kretischen und im griechischen Restaurant. Aber das BBQ war einfach phantastisch 🙂

Den Strand kann man auch abhaken, da zwar am Anfang sandig, dann aber sofort felsig. Man kann zwar auch mit Badeschuhen in das Wasser, aber bei scharfkantigen und glitschigen Felsen ist das ganz schön halsbrecherisch. Man kann zwar auch die Pools aufsuchen, aber dafür sind wir nicht auf eine Insel geflogen, um dann nicht im Meer baden zu können…

Das Personal im Hotel war aber superfreundlich. Wir bekamen täglich Roomservice und neue Handtücher, auch wenn diese aufgehängt und nicht in die Badewanne zwecks gewünschten Austausch geworfen waren. Der Hausmeister und die Putzfrau, die 2x abends wegen der Maus kamen, waren wirklich supernett. Aber der Hinweis der Rezeptionsdame, dass die Suite nicht zum TUI-Programm gehöre, fand ich schon etwas übertrieben. Muss ich in einem 5-Sterne-Hotel erwarten, dass ich eine Maus zum Untermieter habe?

Die Shows waren auch 6x in der Woche und 2 davon haben wir uns auch angeschaut und können sie nur weiterempfehlen 🙂 Den Anfang der Shows um 21:30 Uhr fanden wir jedoch etwas spät…

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Tag 10 in Kreta 2003

Freitag, 3. Oktober 2003 23:09

Am letzten Tag auf Kreta wollte Jürgen nochmal nach Knossos. Dort war einst die Hauptstadt von Kreta und der minoischen Kultur. Wir waren dort schonmal 2001, aber gingen durch die Ausgrabungen nur mit dem MarcoPolo-Reiseführer bewaffnet. So verschloss sich uns vieles und wir bekamen den Hintergrund nicht mit. Und so wollten wir uns diesmal einer Führung anschließen.

Die Führerin veranschaulichte uns die Ausgrabungen wirklich gut und die „kaputten“ Steine, Treppen, Gemälde und Krüge bekamen für uns ein anderes Licht. Ohne Führung ist ein Besuch des nahe bei Heraklion gelegenen Knossos wirklich nicht zu empfehlen.

Wieder im Hotel angekommen genossen wir die letzten Stunden auf Kreta am Pool bei strahlendsten Sonnenschein.

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Tag 9 in Kreta 2003

Donnerstag, 2. Oktober 2003 23:01

Ich hab im Reiseführer gelesen, dass es in Kritsa – ein paar Kilometer von Agios Nikolaos entfernt – viele Geschäfte mit gestricktem, gehäkeltem und gesticktem geben soll. Wer mich ein bisschen kennt, der weiß, dass ich da hinMUSSTE 🙂

Na, das gestrickte waren eher maschinengestrickte Pullis, aber die gehäkelten und gestickten Decken waren teilweise wirklich wunderschön. Sogar eine Hardangerdecke hab ich gefunden. Gekauft hab ich jedoch nichts. Ich hab gehofft, Wolle oder Vlies der Schafe erstehen zu können. Aber da war nix – gaaaar nix 🙁 Aber Kritsa war wirklich wunderschön.

Jürgen wollte dann noch einen Abstecher nach Ierapetra, der südlichsten Stadt Griechenlands machen. Aber am Hafen dort angekommen wehte es uns fast weg und so fuhren wir wieder zurück zum Hotel.

Abends hatten wir dann noch eine weitere Abenteuereinlage. Ihr erinnert Euch noch an den 26. September, als wir eine Maus im Zimmer hatten? Als ich auf meinem Bett liegend las, raschelte es schon wieder. Mausalarm! Der herbeigerufene Hausmeister und die Putzfrau in seinem Gefolge versuchten die Maus aus dem Zimmer zu jagen. Die verflixte Maus ging aber nicht raus, sondern verschanzte sich irgendwo im Zimmer. Hinter der Liege sah Jürgen dann auch viele Mausdreckchen. Das Biest musste schon länger in unserem Zimmer gelebt haben. Und wir haben teilweise unsere Kleidung auf dieser Liege abgelegt *schüttel* Angefressen hatte sie dann auch Nüsse und Gewürze, die wir als Mitbringsel gekauft hatten…. Die Hotelleitung machte dann auf unser Drängen einen Zimmerwechsel in eine „Suite“ möglich…

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Tag 8 in Kreta 2003

Mittwoch, 1. Oktober 2003 22:54

An diesem Tag kam ich endlich nach Heraklion. Zigeunermarkt war zwar nicht, aber die Marktstraßen sind auch ein Besuch wert. Heraklion ist wirklich sehr chaotisch und es ist auch nicht empfehlenswert, mit dem Auto in die Stadt zu fahren. Oder man will mit einem Herzkaspar wieder die Stadt verlassen 🙂

Nachmittags waren wir dann wieder faulenzen im Hotel. Abends war dann ein griechisches Barbeque am Hauptpool mit Folkloretanz.

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Tag 7 in Kreta 2003

Dienstag, 30. September 2003 22:30

An diesem Tag war die von der TUI durchgeführte Fahrt „Chania – Zwischen Markt und Minarett“, die pro Nase mit 47,50 € zu Buche schlug.

Früh um 8 Uhr gings los. Die Reiseleiterin stieg in Heraklion zu und dann gabs den ersten Stopp – an einem Restaurant, um die Toiletten aufzusuchen…. Der nächste Stopp war dann in einem Handwerkerdorf nahe Rethimnon. DAS hätte sie sich schenken können. In 40 Minuten konnte man durch die Häuserreihen laufen, von denen die meisten Handwerker geschlossen hatten oder – besser gesagt – gar nicht vorhanden waren. Die Weber, die mich interessiert hätten, waren gar nicht mehr vorhanden, eine Stickerei wurde mit einer Nähmaschine betrieben, und die Lederverarbeiter guckten uns nur bitterböse an, als hätten wir da nix zu suchen. Da wars dann schon 11 Uhr und normalerweise schließen die Geschäfte und Märkte auf Kreta zwischen 14 Uhr und 17 Uhr zur „Siesta“.

Eine Stunde später waren wir dann in Chania angekommen. Die Reiseleiterin scheuchte uns im Eiltempo am Hafen vorbei, durch die kleinen Gässchen treppauf, treppab in Richtung der Markthalle. Wir sausten auch an einer Weberei vorbei, wo ich Wolle gesehen habe, die offensichtlich handgesponnen und pflanzengefärbt war. Aber genauer die Sache zu betrachten hatte ich keine Zeit, die Reiseführerin scheuchte uns im Eiltempo weiter. An der Markthalle angekommen entließ sie uns für die nächsten 4 Stunden. DAS sollte die Führung durch Chania gewesen sein????

Chania ist das „Venedig des Ostens“ und wirklich sehr auf Kommerz ausgelegt. Die Geschäfte schlossen auch nicht um 14 Uhr, die Touristen gehen vor 🙂

Später gings dann wieder zurück mit einem Zwischenstopp an einem Kloster zum Hotel. Das Kloster befand sich gerade in der Renovierung und so hatten wir auch davon nicht allzu viel.

47,50 € pro Person waren viel zu viel für die reine Fahrt nach Chania… Und die „Erklärungen“ der Reiseleiterin hätten wir uns auch schenken können.

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Tag 6 in Kreta 2003

Montag, 29. September 2003 22:26

Heute sollte es mit dem Auto nach Sitia und zum Traumstrand Vai gehen, der angeblich sogar die Kulisse für den „Bounty“-Werbespot sein soll.

Ums vorweg zu nehmen – ich bezweifle es schwer, dass dort wirklich dieser Spot gedreht worden ist. Der „Traumstrand“ besteht aus ein paar verdorrten Palmen, einem Kieselstrand, einem riesigen Parkplatz, wo man erstmal 2,50 € löhnen muss und einem mit Liegestühlen zum mieten zugepflasterten Strand. Es lohnt sich absolut nicht, dorthin zu fahren….

Sitia war aber wirklich hübsch 🙂

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Tag 5 in Kreta 2003

Sonntag, 28. September 2003 20:07

Mit unserem Mietwagen machten wir uns auf in Richtung der Lassithi-Hochebene im Diktigebirge. Die Lassithi-Hochebene ist eine der fruchtbarsten Ebenen auf Kreta.

Nach dem Besuch der Hochebene wollten wir uns einen Weg in den Süden suchen. Mit Hilfe des MarcoPolo-Reiseführers und der Karte dirigierte ich Jürgen in eine „weiße“ Straße (Nebenstraße). Die erste war schon mal falsch, aber Einheimische halfen mit Hilfe von englisch, deutsch und Gestik den richtigen Weg zu finden. Die Frau schenkte mir auch Walnüsse, die sie gerade ernteten. Mit den hier in Deutschland gekauften Walnüssen nicht zu vergleichen *schmatz*

Die „Straße“ war anfangs noch geteert, doch dann wurde eine arge Buckelpiste daraus, in dems nur noch per Schneckentempo weiterging. Ich hab gezittert und gebangt, ob wir da auch wieder raus kämen. Aber dank Jürgens Fahrkünsten und den etwas höheren Auto kamen wir heil unten an.

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Tag 4 in Kreta 2003

Samstag, 27. September 2003 20:03

Am Samstag ist in Heraklion, der Hauptstadt Kretas, ein großer Zigeunermarkt, auf dem man von Obst, Gemüse, Fleisch, Kleidung und noch etliches mehr kaufen kann. Wir waren schon mal 2001 auf Kreta und auch auf dem Zigeunermarkt und wollten uns das natürlich auch heuer nicht entgehen lassen. Jedoch fuhren 7 Linienbusse voll mit Menschen an uns vorbei und keiner hielt an – wegen Überfüllung. Da an unserer Haltestelle auch immer mehr Leute ankamen und auch zum Markt wollten, konnten wir uns schon ausrechnen, dass das mit dem Markt heute wohl nichts wird. Und 25 € für eine Fahrt mit dem Taxi nach Heraklion war uns dann doch zu teuer….

So haben wir lieber im Hotel bei der Dame von der TUI ein Auto für 2x 2 Tage gemietet. Der restliche Tag verging mit Faulenzen 🙂

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Tag 3 in Kreta 2003

Freitag, 26. September 2003 19:42

Am Hafen wurden uns Fahrten zur ehemaligen Leprakolonie Spinalonga angeboten, die wir dann auch gerne annahmen. Es ging mit einem Schiff aus dem Hafen hinaus und auf das offene Meer hinaus. Ein Zwischenstopp wurde auch unternommen, damit man vom Schiff aus ein paar Runden im Meer schwimmen konnte. Ich hatte kein Schwimmzeug dabei und so schauten wir den wagemutigen Schwimmern zu. Das Meer war dort glasklar und türkisblau.

Giorgeos, ein Krete, der in Berlin-Kreuzberg geboren und dort auch 40 Jahre gelebt hatte, führte uns im schönsten Berliner Dialekt durch die gespenstig anmutende Kulisse der ehemaligen Leprakolonie. Auch venezianische Hinterlassenschaften wie z.B. Zisternen, durch die Wasser in die Stadt geleitet wurden, konnte man besichtigen. Ich kann jetzt gar nicht alles wiedergeben, was uns Giorgeos erzählte, aber es war wirklich bedrückend zu hören, was bis 1957 auf der Insel geschah, man konnte es sich sehr gut vorstellen. Nach der einstündigen Führung konnte man entweder ganz um die Insel herumgehen oder direkt zurück zum Schiff. Da die komplette Umrundung gerade mal 800 m ausmacht und wir schon die Hälfte hinter uns hatten, zogen wir die 1. Möglichkeit vor.

Wieder zurück auf dem Schiff ging es zurück an der „Höhle des Barbarossa“ – wo sich einst ein berüchtigter Pirat versteckt haben soll und an Kri-Kri, einer kleinen Insel mit den gleichnamigen Wildziegen zurück zum Hafen.

Der Ausflug war einer der schönsten und brachte mir einen saftigen Sonnenbrand ein, den ich mit Joghurt und Gel bekämpfte und in den nächsten Tagen besonderen Wert auf einen hohen Lichtschutzfaktor legte 🙂

Nachts stand uns dann noch eine besondere Abenteuerzulage in unserem Zimmer bevor: Eine Maus hatte sich in unserem Zimmer eingenistet und wurde mit Unterstützung des Hotelpersonals versucht, hinauszujagen…..

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Tag 3 in Kreta 2003

Freitag, 26. September 2003 13:50

Um 10 Uhr nahmen wir den Linienbus gegenüber unseres Hotels nach Agios Nikolaos. Dort haben wir uns dann auf den Weg quer durch die Stadt in Richtung des Binnensees aufgemacht, der 65 m tief sein soll. Früher war das auch ein Süßwassersee, trotz seiner direkten Nähe zum Meer, aber dann wurde ein Kanal zum Hafen gebaut und das Süßwasser vermischte sich mit dem Salzwasser. Die Stadt ist zwar sehr touristisch geprägt, aber wie ich finde, hat sie sich den Charme noch erhalten.

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